Wappen

Wappen GeldersheimDas in der Chronik erwähnte Siegel enthielt auch das Ortswappen. Obwohl es 1667 vom Fürstbischof Joh. Philipp von Schönborn bestätigt und seine weitere Benützung ausdrücklich genehmigt worden war, als er die Echtersche Gerichtsordnung durch eine neue ersetzte, war es außer Gebrauch gekommen und in Vergessenheit geraten. Erst 1962 tauchte der Wunsch und der Entschluß auf, wieder ein Wappen und ein Siegel anzunehmen. Der Entwurf des Verfassers, der vom Bayerischen Staatsministerium des Innern am 24.6.1964 genehmigt wurde, hat die Gedanken, die im alten Siegel niedergelegt waren, wieder aufgenommen und gemäß der heutigen heraldischen Auffassung umgesetzt. So sind die Felder des Wappens vertauscht und statt der Figur des heiligen Nikolaus dessen Sinnbilder gewählt worden.

"Der Schild ist von Blau und Silber gespalten, vorn belegt mit einer von goldenem Seile gebundenen, silbernen Getreidegarbe; hinten mit der Krümme eines blauen, mit goldener Blume und zwei goldenen Knaufen versehenen Bischofstabes, begleitet und unterstützt von 2-1 gestellten blauen Kugeln." Die Farben sind bewußt gegenüber den sonst üblichen und bekannten verändert worden. Der heilige Nikolaus war Orts- und Kirchenpatron und die Korngarbe ist von Julius Echter ins Siegel gesetzt worden,"...,weil Gott der Allmechtich solch Flecken mit guten Feldern begebet hat ...".

Die Fahne trägt auf drei Längsstreifen Blau-Weiß-Blau das aufgelegte Wappen.