Grüß Gott in Geldersheim!

13.07.2021

Rattenplage in Grenzen halten


Rattenplage in Grenzen halten

Ratten sind Überträger gefährlicher Infektionskrankheiten. Zwar ist eine komplette Ausrottung der ungeliebten Nager aufgrund ihrer enormen Fruchtbarkeit nicht möglich, doch kann ihr Bestand durch nachhaltige Bekämpfung und eine Reduzierung des Nahrungsangebotes in Grenzen gehalten oder gar dezimiert werden.

Wo halten sich Ratten auf? Ratten bevorzugen feuchte Lebensräume und hielten sich daher früher an Uferböschungen und in der Kanalisation auf. In den letzen Jahren werden aber immer häufiger Parks, Grünanlagen, Fußgängerzonen und Wohngebiete (Umweltinseln und private Kompostanlagen) befallen. Besonders auffällig wird das Problem aber auch bei Baumaßnahmen oder Erdarbeiten. Neben den ausgeglichenen Witterungsbedingungen und dem Fehlen natürlicher Feinde ist für diese Veränderung des Lebensraumes hauptsächlich der Mensch verantwortlich. Ratten breiten sich immer dort aus, wo ihnen ein großes und leicht zugängliches Nahrungsangebot zur Verfügung steht. Ratten sind Allesfresser, die überall auskommen finden. Besonders willkommene Leckerbissen sind dabei:
- achtlos weggeworfene Essenreste
- verschmutzte Mülltonnenstandorte und überquellende Müllcontainer
- durch die Toilette entsorgte Speisereste, die dann in der Kanalisation „landen".

Deshalb gehören in die Toilette keine Essensreste! Es ist ab er auch festzustellen, dass Rattenbefall auf Grundstücken durch Kompostierung auftreten kann, wenn Essensreste auf offenen Komposthaufen entsorgt werden.
Helfen Sie mit! Die Eindämmung von Ratten liegt in unser aller Interesse! Vermeiden

Sie daher eine Vergrößerung des Nahrungsangebotes für die Ratten und beachten Sie folgende Grundregeln:

- Keine organischen Abfälle oder Essenreste über die Toilette oder den Spülstein entsorgen
- Eigenkompostierung nur mit Garten- und Küchenabfällen pflanzlicher Herkunft
- Abfälle nur in dafür vorgesehene Abfallbehälter werfen. Abfallbehälter stets fest verschließen und das Umfeld sauber halten.
- Wildlebende Tiere nicht füttern, denn von nicht aufgenommenen Krümmeln und Resten profitieren wiederum die Ratten.
- Rohrleitungen in Ordnung halten. So sind Fälle bekannt, in denen Ratten durch schadhafte Rohrleitungen Gänge nach oben gegraben haben oder durch einen verkrusteten Abfluss nach oben geklettert und durch das WC bis in die Wohnung gelangt sind.

Rattenbekämpfungsmaßnahmen auf privaten Grund sind aber an sich keine
gemeindliche Aufgabe, sondern Privatangelegenheit.
Unter Berücksichtigung der vorgenannten Verhaltensregeln kann der Rattenbestand niedrig gehalten werden.


Die Gemeindeverwaltung