Grüß Gott in Geldersheim!

11.04.2022

Abwasserzweckverband




Spatenstich für das neue Verwaltungsgebäude

Start des Neubaus im Zeitplan


Der Spatenstich für das neue Personal- und Verwaltungsgebäudes des Abwasserzweckverbandes Oberes Werntal (AZV) erfolgte zum planungskonformen Beginn der Bauarbeiten.

1. Vorsitzender Willi Warmuth hatte alle Beteiligten für den Neubau zu diesem Ereignis geladen. Die Planung erfolgte durch das Büro RWB und BWG, Schweinfurt. Das Büro war den Wünschen des AZV auf größtmögliche ökologische Ausrichtung des Gebäudes von Vorneherein sehr aufgeschlossen. So wird die Gebäudehülle in Holzbauweise errichtet, Dachbegrünung, PV-Anlage, kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung ergänzen die ökologische Ausrichtung. Ebenfalls ist das Gebäude komplett barrierefrei gestaltet. Im Obergeschoss ist bereits Platz für eine künftige Erweiterung vorgesehen.


Der Neubau stellt für die 18 Mitarbeiter des AZV zum einen Büro- und Verwaltungsräume, zum anderen die Sozialräume für das technische Personal zur Verfügung. Gerade die Schwarz/Weiß-Trennung für Arbeitskleidung, die im Kläranlagenbereich extrem wichtig ist, kann nun ordnungsgemäß erfolgen. Besprechungsräume für die Sitzungen des Verbandsausschusses bzw. Verbandsrates, sowie Lagerräume stehen nun in ausreichender Menge zur Verfügung. Warmuth begrüßte die anwesenden Verbandsräte und die Verbandsbürgermeister, sowie Frau Regierungsamtsrätin Ingrid Sommer von der BIMA, die mit ihrem Beschluss den notwendigen Neubau erst ermöglicht haben.


Die Gesamtkosten belaufen sich nach aktuellem Stand auf 3,27 Millionen Euro, die Fertigstellung ist bis Mai 2023 geplant.

Insgesamt, so Warmuth, passt der Neubau zur ökologischen Neuausrichtung des AZ um Geschäftsleiterin Daniela Sell und Betriebsleiter Jürgen Seufert mit Team.

So sind neben dem Neubau, noch neue Gastanks mit optimierten Nutzungsgrad, Klärschlammtrocknung, Freiflächen PV-Anlage und Elektro KFZ für Verwaltung und Betriebsleitung geplant.

Der 1. Vorsitzende dankte allen Beteiligten und wünschte dem Planungsteam und allen beteiligten Firmen, einen störungs- und verletzungsfreien Verlauf der Baustelle.

Landrat Florian Töpper freute sich über die vorgesehenen Maßnahmen, die auf der größten Kläranlage im Landkreis Schweinfurt für Umwelt- und Klimaschutz vorgesehen sind. Insbesondere betonte er die Wichtigkeit aller Maßnahmen, die im Bereich des AZV zur Verbesserung des Klimaschutzes vorgenommen werden. „Wasser in all seinen Erscheinungsformen und Qualitätsstufen wird uns jetzt und in der Zukunft stark beschäftigen" so Töpper.